Rezension: Stolz und Vorurteil

Autor: Jane Austen
Verlag: Penguin Verlag
Preis:10,00€ (Taschenbuch)
Seiten: 640
 
 

Inhalt:


Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil ...


Meine Meinung:

 

Schreibstil:

 

Da das Buch etwas älter ist, ist der Schreibstil zu Beginn etwas schwer zu verstehen und so kam man zu Beginn des Buches sehr langsam voran. Jedoch gewöhnt man sich recht schnell an den Schreibstil und am Ende fliegt man nur noch durch die Seiten. Von Anfang an hat man jedoch bemerkt, dass der Schreibstil schön flüssig ist und das auch sehr viel zwischen den Zeilen versteckt ist.

Story:

Die Storty spielt so ca. zwischen Ende des 18 Jahrhundert und Anfang des 19 Jahrhunderts.  Dies sollte man beim lesen unbedingt im Hinterkopf behalten, da es manche Stellen gab, wo man sich fragt, warum die Charaktere so handeln. Jedoch sind handeln alle Charaktere völlig nachvollziehbar, wenn man die Zeit, in der die Geschichte spielt, berücksichtigt. 
Das Buch handelt von der Familie Bennett. Diese haben fünf Töchter, die zwischen 15 und 20 Jahre alt sind.  Die Mutter hat das Ziel, alle fünf Töchter zu verheiraten, sodass deren Zukunft gesichert ist und dabei begeleitet man die Familie. Hauptsächlich begleitet man die zweitälteste Tochter, Elizabeth.  Während der Story lernt man verschiedene Männer kennen, die alle unterschiedlich auftreten. Über diese Männer bildet man sich gleich zu Anfang eine Meinung, die jedoch zum Ende des Buches komplett anders aussehen.  Aber nicht nur Männer lernt man kennen, sondern auch noch andere Frauen außerhalb der Familie Bennett, die manchmal auch ihr Glück finden.
Mir hat die Geschichte besonders gut gefallen, da man vor Augen führt wie Stolz und Vorurteil einen beeinflussen können, sodass man ein falsches Bild von einer Person bekommen kann. Dies hat mich auch sehr zum nachdenken gebracht hat und ich halte dies auch für ein aktuelles Thema, was dieses Buch in einer gewissen Weise zeitlos macht.
Besonders deutlich wurde, das bei Mr. Darcy und Elizabeth. Ich habe die Liebesgeschichte zwischen den Beiden echt geliebt und fand sie auch ziemlich interessant, da ich durch dieses Buch einen kleinen Einblick bekommen habe, wie es zu der Zeit in England für den Landadel war.

Charaktere:


Jeder Charakter im Buch war komplett unterschiedlich und man hat so eine breite Schicht an Charaktere geliefert bekommen.  Man merkt recht schnell, was für Stärken und Schwächen ein Charakter hat und das Bild von den Charakteren wandelt sich auch im Laufe des Buches ständig. Dies macht auch einen Großteil des Buches ausmacht. Deswegen will ich gar nicht viel darüber reden, da jeder für sich selbst das entdecken muss. Mein Lieblingscharakter war am Ende Mr. Darcy und ich würde sehr sehr gerne auch so jemanden treffen. 
Es gab sogar ein Charakter, der es geschafft hat, dass ich ihn fast so sehr wie Umbridge gehasst habe.


Fazit:

Stolz und Vorurteil ist ein Klassiker, den man auf jeden Fall gelesen haben muss. Es ist ein sehr tiefgründiges Buch aus dem man echt viel fürs eigene Leben mitnehmen kann. Ich habe dieses Buch geliebt und ich will auf jeden Fall noch ein paar andere Bücher von Jane Austen lesen.

Bewertung:

🌟🌟🌟🌟🌟/5



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