Rezension: Es - Stephen King
Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Seiten: 1536
Preis: 14,99€ (Taschenbuch)
Klappentext:
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre
wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben
Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu
setzen.
Meine Meinung:
Passend im Oktober habe ich Es von Stephen King angefangen und war schon mega gespannt auf das Buch, denn ich habe schon so viele davon schwärmen hören und auch kam im September die Neuverfilmung in die Kinos. Zudem war ich sehr gespannt auf das Buch und hatte auch dementsprechend hohe Erwartungen. Schließlich wurde das Buch überall in den Himmel gelobt.
In den Roman geht es um Bill, Eddie, Ben, Mike, Stan, Richie und Beverly. Alle Kinder haben ihre ganz eigene Probleme und sind in der Schule sozusagen Außenseiter. Im Sommer 1958 finden alle sieben Kinder zusammen und schließen eine Freundschaft, die so stark ist, dass man merkt, dass diese Freundschaft nichts erschüttern kann. Gemeinsam gründen sie den Club der Verlierer stellen sich den Rüpel der Schule Henry Bowers und erleben einen schönen Sommer zusammen.
Doch dieser Sommer hat einen gewaltigen Schatten, denn Es entführt Kinder und tötet sie. Alle sieben Freunde hatten schon eine Begegnung mit Es und beschließen gemeinsam Es zu töten.
Das Buch erzählt sozusagen zwei Geschichten. Einmal die Geschichte von 1958 und einmal im Jahr 1985, wo sie der Club der Verlierer wieder in Derry trifft.
Wenn ich ehrlich bin hat mich die Geschichte doch schon recht enttäuscht. Es gab für die Länge des Besuches für meinen Geschmack zu wenige Konfrontationen mit Es und auch waren diese nicht wirklich gruselig. Ich fand auch, dass diese Handlung nicht im Fokus der Geschichte stand.
Stattdessen stand die Freundschaft der sieben Kinder im Fokus, was zwar sehr schön war, aber ich habe mir eine Horrorgeschichte gewünscht und die habe ich leider nicht bekommen. Auch kam nicht so recht Spannung auf und das fand ich auch echt schade, als es zum Finale gekommen ist.
Dazu kam noch, dass sich Stephen King furchtbar viel Zeit gelassen hat die Geschichte zu erzählen. Dadurch entstanden auch sehr viele Längen im Buch und an mancher Stelle habe ich mir gewünscht, dass ich mir doch gewünscht hätte, dass das Buch 500 Seiten weniger hätte.
Die Charaktere jedoch mochte ich alle sehr sehr gerne. Durch die Länge des Buches, hat man jeden der sieben Hauptcharaktere so gut kennengelernt, dass man am Ende das Gefühl hatte sie alle wirklich zu kennen. Sie alle hatten ihre Fehler und Probleme mit denen sie sich herumschlagen musste. So stottert z.B. Bill und hat damit zu kämpfen und Ben ist übergewichtig.
Was ich auch toll an den Charakteren fand, war dass die alle unterschiedliche und auch einzigartige Charaktere haben. Kein Charakter glich dem anderen und das fand ich echt toll.
Zum Schreibstil muss ich sagen, dass ich Stephen Kings derben und vulgären Stil echt mag. Er hat das Schreiben wirklich perfektioniert, den jede noch so kleine Szene war echt bildlich dargestellt und man konnte alles schön flüssig lesen. Jedoch fand ich die Kapitellängen immer viel zu lang. Trotz den Unterkapitel. Durch die Länge der Kapitel wurde einem so ein bisschen die Lust am Lesen so ein bisschen genommen, denn man hatte einfach das Gefühl, dass man nicht vorankommt, was ich echt sehr schade fand.
Fazit:
Leider hat mich Es von Stephen King enttäuscht. Ich habe mir mehr Begegnungen mit Es gewünscht und mehr Grusel. Leider habe ich eine schöne Geschichte über Freundschaft bekommen, die jedoch ihre Längen hatte. Das Buch ist für die Geschichte einfach zu lang und das hat man an vielen Stellen bemerkt. Deswegen gebe ich dem Buch 2,5 von 5 Sternen.
★★,5/★★★★★
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