Rezension: Dämonentochter Verbotener Kuss - Jennifer L. Armentrout

Titel: Dämonentochter Verbotener Kuss
Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt
Seiten: 448
Preis: 8,99€ (Taschenbuch und Ebook)


Klappentext:

Zwischen Göttern und Sterblichen gibt es die Eine, die kämpfen wird



Alex‘ Mutter wurde von Dämonen verwandelt und macht nun Jagd auf Menschen. Einzig Alex kann sie aufhalten. Doch sie ist noch keine voll ausgebildete Dämonenjägerin. Als Alex‘ Mutter einen Freund ihrer Tochter entführt, bleibt Alex keine Wahl. Sie zieht in einen Kampf auf Leben und Tod, und stellt sich allein ihrer größten Angst ...

Meine Meinung

 

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, mag ich Jennifer L. Armentrouts Bücher sehr gerne. Da ich letztes Jahr den ersten Band des Spin offs gelesen habe (Die Rezension zu Erwachen des Lichts. Könnt ihr  hier lesen), war mir eigentlich schon klar, dass ich auch die Dämonentochterreihe von ihr lesen musste. In dieser Reihe begleiten wir Alex ein Halblut auf ihrer Geschichte. Die Geschichte beginnt damit, dass Alex von Daimonen verfolgt wird. Daimonen sind in diesem Band, Reinblüter, die nach dem Äther, welches durch das Blut von Rein- und Halbblüter fließt süchtig sind.  Man wird  mitten in die Geschichte hineingeworfen und das hat mir doch schon recht gut gefallen, denn so hatte am von der ersten Seiten an Spannung. Jedoch legte sich die Spannung doch recht schnell wieder. Denn statt weiterhin Daimonen zu jagen oder von ihnen gejagt zu werden, kommt Alex zurück zum Convenat, eine Art Internat, wo man die Halb- und Reinblüter zu Wächtern oder anderen wichtigen Berufen ausbildet. In dem Convenat in das Alex gebracht wird, wird von ihrem Onkel Marcus geleitet, der von ihrem früheren Verhalten im Convenat alles andere als begeistert ist und sie deshalb auf "Probe" setzt. Denn mit Alex hat man eine Protagonistin, die doch schon recht eingebildet und auch ungehalten ist. Oftmals merkt man auch, dass sie sich für was besseres hält und Respekt vor älteren Personen scheint sie auch nicht sonderlich zu haben. Deswegen war mir Alex auch nicht immer sonderlich sympathisch. Dadurch war sie aber auch nicht die typische Protagonistin, was mir dann doch schon wieder recht gut gefallen hat.
Jedoch bringt sie sich oft mit ihrer ungezügelten und sehr impulsiven Art oft in Schwierigkeiten, die nicht wirklich toll waren, denn die meisten waren irgendwie auf Kindergartenniveau und haben von der Story abgelenkt. Hier hätte sich Jennifer L. Armentrout ruhig zurückhalten können und sich mehr auf die Story fokussieren sollen. Diese ist nämlich in der Mitte des Buches untergegangen und so wie auch beim Spin off, habe ich mich ernsthaft gefragt wohin will eigentlich Jennifer L. Armentrout mit ihrer Geschichte hin will, denn das was auf dem Klappentext steht, wird irgendwie lange Zeit nicht erfüllt. 
Zwar gibt es sehr viele Gedanken und Spekulationen über Alex Mutter, aber das trieb die Handlung nicht wirklich voran, sondern ich hatte mehr das Gefühl, dass sie sich mehr so auf eine Stelle traten. 
Dafür fand ich aber die Nebencharaktere umso besser. Ich mochte Alex besten Freund Caleb sehr sehr gerne und auch Olivia war mir sympathisch. Aiden mochte ich auch sehr gerne, obwohl er am Anfang sehr verschlossen war und man doch recht wenig über ihn und seine Gefühle erfahren hatte und ich hoffe, dass sich das in den nächsten Folgebänden ändert wird. 

Fazit:

Auch wenn in der Mitte des Buches der rote Faden der Geschichte verloren ging, mochte ich den Auftakt der Reihe sehr gerne, denn hier haben wir definitiv Charaktere, die einem nicht unbedingt immer sympathisch sind, aber dafür sich von anderen Charakter unterscheidet. Deshalb würde ich jedem, der gerne Fantasy mag und vielleicht mal Charaktere haben will, die nicht dem "Stereotyp" entsprechen sollen, sich diesen Band anzusehen. Ich bin nämlich der Meinung, dass das Buch weniger von der Story lebt, als von den Charakteren. Insgesamt gebe ich dem Band 4 von 5 Sternen

★★★★/★★★★★

4 Kommentare:

  1. Ich bin bei Jennifer L. Armentrout gerade etwas vorsichtig, da mit die Reihe um Obsidian nach dem vierten Band nicht mehr ganz so doll gefallen hat. Viele finden diese Reihe allerdings auch besser, deswegen landet dieses Buch mal auf meiner Wunschliste :)

    Ich habe dich übrigens zum "Sunshine Blogger Award" nominiert. Hier ist der Link dazu:

    https://meinschreibtagebuch.blogspot.de/2018/02/tag-sunshine-blogger-award.html

    LG Emily von Mein Schreibtagebuch

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    1. Ich habe auch schon gehört, dass viele die Autorin nicht mögen. Ich mag sie jedoch. Bei Obsidian kann ich noch nicht so viel sagen, weil ich dort erst den ersten Band beendet habe.
      Und vielen Dank. Ich werde bei Gelegenheit mitmachen.

      LG Larissa

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  2. Hallo liebe Larissa!

    Oh eine Geschichte mit Dämonen und dann auch noch von Frau Armentrout. Das Büchlein vermerke ich mir auf jeden Fall. :) Deine Meinung dazu finde ich sehr interessant. Meine Neugieride konntest du auf jeden Fall wecken, denn ich bin wirklich neugierig, was sich die Autorin für ihre Charaktere ausgedacht hat. Bisher waren ihre Figuren (zumindest in den Büchern die ich von ihr gelesen habe) ja doch eher Stereotypen.

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

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    1. Hallo Nina

      Vorsicht! Der Titel heißt zwar Dämonentochter, aber um diese geht es nicht! ES geht um Halbgötter. Also wir befinden uns hier in der griechischen Mythologie ;)
      wenn du etwas über Dämonen von der lieben Frau Armentrout lesen willst, dann solltest du zu der Dark elements Reihe greifen.

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