Rezension: Rubinrot Liebe geht durch alle Zeiten - Kerstin Gier
Titel: Rubinrot Liebe geht durch alle Zeiten
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Seiten: 345
Preis: 16,99€ (gebundene Ausgabe), 12,99€ (Ebook)
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Seiten: 345
Preis: 16,99€ (gebundene Ausgabe), 12,99€ (Ebook)
Klappentext:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede
Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige
Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die
letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass
ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr
dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht
verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!
Meine Meinung:
Viele schwärmen ja von dieser Trilogie und das Ebook lag gefühlt Jahre auf meinen Ereader. Ungelesen. Schande über mich, aber ja ich habe erst jetzt mit der Trilogie angefangen und ich habe mich ernsthaft gefragt, wieso ich damit so lange gewartet habe.
In diesem Buch begleiten wir Gwendolyn, die sich als das schwarze Schaf der Familie fühlt. Wenn das schon nicht genug ist, fängt sie auch noch an unkontrolliert in die Vergangenheit zu reisen und damit beginnt das Abenteuer, denn um das Zeitreisen zu kontrollieren muss Gwendolyn einer geheimen Organisation beitreten, die natürlich ihre ganz eigenen Plänen verfolgt.
Ich fand die Geschichte echt süß und hatte einen sehr guten Spannungsbogen. Man wurde als Leser gut mit Gwendolyn und allem bekannt gemacht. Für mich klang alles auch sehr logisch und schlüssig. Die Spannung wurde langsam aber sicher aufgebaut und man hat schon deutlich erkennen können, dass er mehre Handlungstränge in der Geschichte gibt, was das ganze nochmal interessanter macht!
Das einzige was mich so ein bisschen am Buch gestört hat, war dass die Geschichte recht langsam in Fahrt gekommen ist und dann als es spannend wurde, das Buch plötzlich zu Ende war. Auch gefiel mir das Ende nicht, denn es kam einfach zu plötzlich und meiner Meinung nach, war das Buch definitiv nicht zu Ende!
Gwendolyn mochte ich als Protagonistin. Sie hatte ihren eigenen Humor, der zwar an manchen Stellen nicht ganz meiner war, aber an vielen Stellen dennoch lustig. Ich finde sie geht ganz gut damit um, dass ihr Leben von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt wurden ist. Allerdings hinterfragt Gwendolyn mir an manchen Stellen die Dinge viel zu wenig und ich hätte mir mehr eigene Handlung von ihr gewünscht. Bis jetzt wurde sie eher von allen anderen Charakteren herumkommandiert. Hier hoffe ich, dass es in den nächsten Büchern sich ändert, denn ich will eine eigenständige Protagonistin, die in der Lage ist ihre eigene Entscheidungen zu fällen.
Gideon war mir am Anfang echt unsympathisch, denn er war mir zu überheblich und ziemlich eingebildet. Je länger er aber in der Geschichte auftaucht, desto mehr merkt man, dass der erste Eindruck nur eine Fassade ist und dahinter sich ein Junge verbirgt, der seine Pflichten und Aufgaben sehr ernst nimmt. Er ist sehr verschlossen und man erfährt doch recht wenig über ihn, was ihn durchaus interessant macht und ich hoffe, dass man in den nächsten beiden Bänden mehr über ihn erfährt.
Auch fand ich die Nebencharaktere sehr gut gelungen. Obwohl sie teilweise nur sehr kurz in den Szenen auftauchen, haben auch sie alle einen eigenständigen Charakter, der teilweise schräg, teilweise bedrohlich, aber wiederherum geheimnisvoll ist. Man merkt, dass sich hier die Autorin auch Gedanken darüber gemacht hat, wie die Nebencharaktere zu sein haben. Mir kamen alle Charaktere sehr real vor, was ich besonders an diesem Roman schätze.
Auch fand ich die Nebencharaktere sehr gut gelungen. Obwohl sie teilweise nur sehr kurz in den Szenen auftauchen, haben auch sie alle einen eigenständigen Charakter, der teilweise schräg, teilweise bedrohlich, aber wiederherum geheimnisvoll ist. Man merkt, dass sich hier die Autorin auch Gedanken darüber gemacht hat, wie die Nebencharaktere zu sein haben. Mir kamen alle Charaktere sehr real vor, was ich besonders an diesem Roman schätze.
Die Beziehung zwischen Gideon und Gwen verlief mir aber definitiv zu schnell. Die beiden kennen sich gerade mal drei Tage und schon am Ende des zweiten Tages war sich Gwen ihrer Gefühle sicher! Ich fand das einfach nur viel zu schnell und ziemlich dämlich, denn kennen tut sie Gideon auf keinen Fall. Dasselbe gilt auch für Gideon. Für mich schien er viel zu schnell seine Vorurteile über Gwen abgelegt zu haben. Ich fand es ziemlich schade, dass die Autorin hier so überstürzt war, denn diese Beziehung hätte viel mehr Potzenial gehabt!
Zum Schreibstil ist zu sagen, dass er schön flüssig und sehr leicht war. Zwar konnte mich Kerstin Giers Schreibstil, wie auch schon bei Silber, nicht zu hundertprozent überzeugen, denn ich teile nicht immer ihren Humor. Auch konnte er mich nicht so ergreifen, wie der Schreibstil manch anderer Autoren, dennoch ist es ein guter solider Schreibstil.
Fazit:
Rubinrot ist ein toller Auftakt einer Trilogie. Jedoch war mir das Ende zu abrupt und auch ging es mir zwischen Gwen und Gideon zu schnell. Auch hätte Gwen mehr von sich aus agieren zu können. Dafür bietet die Geschichte tolle Nebencharaktere und eine echt spannende Handlung. Die Folgebände werde ich definitiv bald lesen! Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

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