Wahrscheinlich wissen die meisten schon was ein Bullet Journal ist, denn das ganze wird immer populärer und ich sehe viele Instagramaccounts und Blogs, die ihr Bullet Journal zeigen. Dennoch will ich es euch kurz erklären. Das Bullet Journal wurde von dem New Yorker Designer Ryder Carroll entwickelt. Sein Ziel war es ein Planungsystem zu haben, was am so viel wie möglich individualisieren kann und dabei total flexibel ist. Hier geht es also viel um INDIVIUALITÄT. Schließlich soll sich dein Bullet Journal perfekt in deinem Leben einfügen. Somit entscheidet auch jeder selbst über die Struktur und den Aufbau eines Bullet Journals, aber bevor ich diejenigen unter euch verschrecke, die noch nie etwas von Bullet Journaling gehört haben oder gerade damit anfangen wollen, es gibt ein Grundgerüst an dem ihr euch am Anfang orientieren könnt. Aber auch dieses Grundgerüst ist kein muss und ihr könnt dort auch Dinge hinzufügen oder streichen.
Ich stelle euch aber jetzt mal kurz das Grundgerüst vor, dass ich damals gefunden habe, als ich mit dem Bullet Journaling angefangen habe.
Als erstes in ein Bullet Journal sollte ein Index, also ein Inhaltsverzeichnis, gehören. Dort könnt ihr immer eintragen, wo ihr auf welcher Seite etwas findet.
3. Jahresübersicht/ Future log
In der Jahresübersicht bzw. Future log legt man sich eine Übersicht der einzelne Monate an und schreibt dort die wichtigsten Termine hinein, sodass ihr am Ende eine Übersicht über die wichtigsten Termine des Jahres habt.
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| Mein Future log sieht momentan so aus, dieser wird aber definitiv im nächsten Jahr modifiziert |
4. Monatsübersicht.
In der Regel beginnt ihr jeden neuen Monat mit einer Monatsübersicht. Dort listet ihr alle Tage des Monats auf und übertrag die Termine des Monats aus der Jahresübersicht in dieses und fügt alle weiteren Termine und To-Dos für den Monat hinzu.
5. Wochenübersicht
Die Monatsübersicht wird dann nochmal wöchentlich auf die entsprechende Woche heruntergebrochen. Es werden wieder Termine und To.-Dos übertragen und welche hinzugefügt. Vorrausgesetzt-
6. Persönliches
Da beim Bullet Journal die Individualität groß geschrieben wird, kannst du immer wieder dir Seiten nehmen und dort ganz Persönliche Dinge aufschreiben. Sei es irgendein verrückter Gedanken, den du unbedingt festhalten willst oder ein Traum. Du kannst aber auch Dinge wie Gewohnheiten oder deinen Schlaftrackern. Beim Bullet Journa gibt es keine Grenzen und auch keine Vorgaben auf welcher Seite nun was kommt. Das allein entscheidest du.
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| Hier seht ihr meine Seite wo ich meine aktuellen Serien Tracke |
Gerade den letzten Punkt finde ich persönlich am wichtigsten, denn am Ende soll dein Bullet Journal, das perfekte Bullet Journal für dich sein und für niemanden anderen!
Wie bin ich überhaupt zum Thema Bullet Journaling gekommen?
Natürlich ist jetzt die Frage, wie ich zum Thema Bullet Journaling gekommen bin. Vor einem Jahr brauchte ich eigentlich einen neuen Kalender. Da ich sonst immer einen Schülerkalender genutzt habe, der mit dem neuen Schuljahr anfing und geendet hatte, hatte ich im August keinen Kalender mehr. Normalerweise hätte ich mir dann einfach einen neuen Schülerkalender gekauft, da ich aber nicht mehr zur Schule ging, wollte ich auch keinen Schülerkalender mehr nutzen und habe mich nach anderen Alternativen umgesehen.
Das große Problem war, dass ich keine Kalender mehr für das Jahr gefunden habe und ich wollte auch nicht vier Monate ohne Kalender verbringen. Also habe ich im Internet nach eine Übergangslösung gesucht. Dabei bin ich auf das Bullet Journaling gestoßen.
Da ich das System irgendwie interessant fand und es auch eine recht günstige Lösung zu scheinen schien, habe ich es ausprobiert und bin irgendwie dabei hängen geblieben.
Zugegeben am Anfang war es ziemlich schwer mein Bullet Journal zu führen. Schließlich sah ich auf Instagram und co. überall diese wunderschönen Templates und wollte diese auch direkt in mein Bullet Journal übertragen. Dabei habe ich aber gekonnt ignoriert, dass man beim Bullet Journaling auch irgendwo seinen eigenen Stil finden muss und das nicht immer alles für einen auch selbst funktioniert. Es hat auch erst einmal ein paar Monate gedauert bis ich das verstanden habe, aber ab da wurde meine Leidenschaft für das Bullet Journaling immer größer, sodass ich es heute auch gar nicht mehr missen möchte.
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| Dies war meine allereste Monatsübersicht |
Aktuell benutze ich einen Leuchtturm mit punktierten Seiten. Für mich persönlich sind die punktierten Seiten die besten für ein Bullet Journal (ich habe auch schon blanko und karierte Seiten ausprobiert, aber beides hat mir nicht so zugesagt wie die punktierten). Neben meiner Monatsübersicht befinden sich auch die verschiedensten Tracker in mein Bullet Journal. Auch habe ich immer mal wieder Seiten auf denen ich mir Qschreibe, die ich persönlich schön finde. Ich habe auch noch die ein oder andere Idee, was ich in meinen Bullet Journal gerne hinzufügen will und bin gespannt, ob dieses Seiten auch wirklich für mich funktionieren.
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| Fangt beim Bullet Journal einfach an. Hier geht es um Funktionalität und nicht um Schönheit |
Ein paar Tipps für den Anfang:
Bist du jetzt neugierig und willst auch ein Bullet Journal starten? Zum Schluss möchte ich dir noch ein paar Tipps für den Start für das Bullet Journaling mitgeben.
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| Eine meiner Quotesseiten |
1. Suche dir Inspiration auf Pinterest, Instagram und Youtube.
Auf den Social media Seiten findet man überall Inspiration wie man bestimmte Seiten im Bullet Journal aufbauen und gestalten kann. Wichtig dabei ist, dass ihr das wirklich nur als Inspiration nutzt und nicht versucht exakt die Desgins in euer Bullet Journal zu kopieren.
2. Traut euch die Seiten zu nutzen!
Spart nicht mit den Seiten in eurem Bullet Journal, sondern nutzt so viel wie ihr braucht. In ein Bullet Journal muss kein ganzes Jahr passen! Wenn ihr mehr als ein Bullet Journal für das Jahr braucht, ist das vollkommen in Ordnung.
3. Habt Spaß!
Das System soll euch Spaß machen und nicht zu einer Qual werden. Wenn ihr merkt, dass etwas für euch nicht funktioniert, dann streicht es der modifiziert es. Auch wenn ihr bemerkt, Bullet Journaling ist nichts für euch, dann ist es nicht schlimm. Ihr könnt jederzeit aufhören.
4. Nutzt am Anfang die Sachen die ihr zuhause habt.
Ihr müsst nicht von Anfang an ein teueres Notizbuch haben und irgendwelche bestimmten Stifte. Fangt mit dem an, was ihr zuhause habt. Später wisst ihr dann auch, welche Stifte und welches Notizbuch wirklich notwendig ist und investiert euer Geld sinnvoller, als wenn ihr am Anfang erstmal unnötig Geld für Stifte ausgibt, die ihr am Ende vielleicht gar nicht benutzt.
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| Hier seht ihr meine Titelseite für den April. |
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