Rezension: Das Mädchen aus Feuer und Sturm - Renée Ahdieh
Titel: Das Mädchen aus Feuer und Sturm
Autor: Renée Ahdieh
Verlag: One
Seiten: ca. 414
Preis: 18,00€ (gebundene
Ausgabe); 13,99€(Ebook)
Rezensionsexemplar| Vielen Dank an den One Verlag /Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar
Das Mädchen aus Feuer und Sturm habe ich schon in der Vorschau
für den One Verlag entdeckt und ist mir irgendwie im Gedächtnis geblieben.
Einerseits fand ich den Klappentext echt interessant und andererseits gefiel
mir das Cover sehr gut. Deshalb war ich umso glücklicher, als dann das Buch bei
mir einziehen durfte.
In dieser Geschichte begleiten wir Mariko Hattori, die sich dem
Willen ihrer Familie gebeugt hat und sich zu Beginn auf den Weg zu ihrem
Verlobten befindet. Ihr Verlobter ist der Sohn des Kaisers und somit beschafft
Mariko ihrer Familie Zutritt zu der Kaiserlichen Familie und erschafft somit
der Familie auch sehr viel Ehre.
Doch leider ist Mariko nicht so ganz glücklich mit der Wahl ihres Schicksals, denn dieses hat sie nicht selbst ausgesucht und fühlt sich irgendwo übergangen. Jedoch scheint irgendjemand andere Pläne für Mariko zu haben und so passiert es, dass ihr Geleitzug überfallen wird und nur Mariko konnte den Überfall überleben. Auf ihrer Flucht stößt sie dann auf den Schwarzen Clan, die die Feinde des Clans sind und Mariko verliert ihr Herz dann auch noch an ein Mitglied des schwarzen Clans.
Doch leider ist Mariko nicht so ganz glücklich mit der Wahl ihres Schicksals, denn dieses hat sie nicht selbst ausgesucht und fühlt sich irgendwo übergangen. Jedoch scheint irgendjemand andere Pläne für Mariko zu haben und so passiert es, dass ihr Geleitzug überfallen wird und nur Mariko konnte den Überfall überleben. Auf ihrer Flucht stößt sie dann auf den Schwarzen Clan, die die Feinde des Clans sind und Mariko verliert ihr Herz dann auch noch an ein Mitglied des schwarzen Clans.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich eine ganze Zeit gebraucht
habe, um wirklich in diese Geschichte hineinzukommen. Das lag vor allem daran,
dass ich diese Welt und die asiatische Kultur überhaupt nicht kannte. So musste
ich mich erstmal in diese Kultur hineinfinden und viele Begriffe hinten im Glossar
nachschlagen. Aber dennoch habe ich diese Geschichte sehr geliebt, denn sie war
was komplett anderes und irgendwie einzigartig. Man merkt, dass die Autorin sich
sehr gut mit der asiatischen Kultur auskannte und die Charaktere aus wirklich
so denken und handeln ließ und genau das macht dieses Buch so einzigartig. Es
hat mir eine Kultur nähergebracht, mit der ich so nie etwas zu tun hatte und hat
mich dazu angeregt mich in eine andere Denkweise einzutauchen.
Zu der Handlung muss ich sagen, dass sie zu Beginn recht
langsam vorangetrieben wurde, da die Autorin auch ein paar Sachen direkt erklärt
und erläutert hat. Ich fand das echt gut, denn so konnte ich mich in Ruhe in
die Geschichte einfinden und als ich mich dann eingefunden habe, ging es auch
wirklich mit den komplexeren Handlungen los und dieses waren ebenfalls sehr
sehr gut. Ich habe vieles nicht kommen gesehen und auch war das Ende überraschend.
Auch der Cliffhänger war fies und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Mit Mariko hatten wir auch eine starke Protagonistin. Sie
ist ein Mädchen und lebt in einer Männer dominierende Welt, sodass Mariko als
Frau nicht wirklich selbst Entscheidungen treffen kann. Allerdings stört sie
das extrem, denn sie will mehr als nur jemand sein, den man gut verheiraten kann,
so merkt man auch recht schnell, dass Mariko nicht das tut, was ihre Eltern von
ihr erwartet hätte, sondern entscheidet selbst, was sie machen will, als sie
die Möglichkeit bekommt. Als sie dann auch wirklich diesen Weg einschlägt,
merkt man erst wie schlau und stark Mariko ist. Sie ist eine Denkerin und liebt
es neue Sachen zu erfinden. Allerdings fehlt ihr manchmal handwerkliches Geschick
und viele alltägliche Sachen fallen ihr sehr schwer, was bei ihren Mitmenschen
nicht gerade auf Wohlwollen trifft. Dennoch schlägt sich Mariko tapfer und
lässt sich nicht unterkriegen. Gerade als sie auf den Schwarzen Clan trifft, merkt
man das einfach deutlich.
Auch die Charaktere aus dem Schwarzen Clan fand ich großartig.
Alle Mitglieder haben ihre eigene Geschichte und ihren ganz eigenen Grund,
warum sie Mitglieder des Schwarzen Clans sind. Gerade diese Charaktere fand ich
sehr vielschichtig und auch sehr interessant. Ich will aber zu diesen nicht zu
viel verraten, weil ich euch dann doch spoilern würde und das möchte ich nicht.
Insgesamt war es ein sehr schönes und erfrischendes
Jugendbuch, was ich jedem nur ans Herz legen kann. Renée Ahdieh hat mit diesem
Buch bewiesen, dass auch andere Kulturen, außerhalb von Amerika und Europa
spannend sein können. Ich fiebere schon den zweiten Teil entgegen und hoffe,
dass die Zeit bis dahin ganz schnell umgehen wird. Ich gebe den Buch 4 von 5 Sternen.



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