Rezension: Tokyo Ghoul 1 - Sui Ishida
Titel: Tokyo Ghoul 01
Mangaka: Sui Ishidia
Verlag: Kazé Manga
Preis: 6,95€ (Taschenbuch)
ISBN: 978-2-88921-205-7
Dem Tod gerade noch mal von der Schippe gesprungen, erwacht Oberschüler Ken als Ghul wieder. Zuerst ist alles normal. Doch dann beginnt er, Appetit auf Menschen zu entwickeln – was einige moralische Fragen aufwirft. Ken würde sich lieber umbringen, als Menschen zu fressen. So weit kommt es aber gar nicht, denn offenbar gibt es noch andere wie ihn. Eine geheime Gesellschaft der Ghule lebt längst unter uns.
Tokyo Ghoul hat mir die liebe Taiyoackermann ans Herz gelegt, denn Tokyo Ghoul ist ihr absoluter Lieblingsmanga und sie hat mir davon wirklich vorgeschwärmt. Deswegen habe ich mir dann auch schnell den ersten Band der Reihe gekauft und war gespannt, wie ich den Manga finden würde.
In diesem Manga begleiten wir Ken, der nach einem Unfall aufwacht und ein Ghoul ist. Da Ghoule Menschen essen, hat Ken plötzlich Hunger auf Menschenfleisch. Sein erster Instinkt ist natürlich diesen Hunger zu unterdrücken, denn er war schließlich früher ein Mensch und kann doch nicht einfach so seine Freunde essen oder etwas doch?
Zugegeben die Ghoule haben mich im ersten Moment an Zombies erinnert und in einer gewissen Art und Weise tun sie das noch immer, aber ich habe schon im ersten Band der Reihe bemerkt, dass Ghoule nochmal etwas komplett anderes sind und ich bin wirklich neugierig auf diese Wesen. Im ersten Band geht es besonders um Kens Zwiespalt zwischen seinem Hunger und der Ethik, nach der er schon ein Leben lang gelebt hat. Natürlich wird man auch in die Welt des Mangas eingeführt. Ich muss echt sagen, dass diese Story mich von der ersten Sekunde an gefesselt hat und ich den Manga erst wieder aus der Hand legen konnte, als ich ihn beendet hatte. Dieses Story ist so unglaublich spannend und auch echt gut erzählt, sodass man einfach wissen muss, was auf der nächsten Seite passiert. Auch fand ich Kens Zwiespalt sehr gut dargestellt und ich konnte ihn in jeder Situation verstehen. Auch war er mir so sehr sympathisch und ich glaube man hat mit ihm einen sehr interessanten Protagonisten. Natürlich wurden auch noch ein paar andere Charaktere eingeführt, die sicherlich noch eine große Rolle spielen, aber bei denen weiß ich noch nicht so wirklich, wie ich sie einschätzen soll. Auf jeden Fall ist jeder Charakter auf seiner ganz eigenen Art und Weise interessant und ich freue mich schon, sie näher kennen zu lernen.
Der Zeichenstil ist sehr klar und ich fand ihn sehr übersichtlich, selbst in den Kampfszenen. Ich denke gerade für diejenigen, die noch keine oder sehr wenige Mangas lesen, ist dies sehr gut, weil man nicht von den Zeichnungen nicht so verwirrt wird. Auch fand ich ihn teilweise ziemlich comichaft, was mir nicht so gefallen hat. Ich muss ehrlich sagen, dass ich den eichen Stil von Sui Ishidia nicht so mag.
Der erste Band von Tokyo Ghoul ist ein unfassbarer Auftakt einer Reihe, die ich hundertprotzenig weiterlesen werde. Sie hat mich sofort gefangen genommen und hätte ich den zweiten schon hier liegen gehabt, dann hätte ich diesen direkt nach dem ersten Band gelesen. Leider hat mir der Zeichenstil überhaupt nicht zugesagt. Ich vergebe dem Manga 4,5 von 5 Sternen und bin gespannt wie es mit Kenn weitergeht.
★★★★,5




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