Rezension: Wer die Nachtigall stört
Klapptext
Amerika
in den 30er Jahren. In die idyllische Südstaaten-Kindheit der
achtjährigen Scout und ihres älteren Bruders Jem drängt sich die
brutale Wirklichkeit aus Vorurteilen und Rassismus. Scouts Vater
Atticus, ein menschenfreundlicher Anwalt, soll dem schwarzen
Landarbeiter Tom Robinson verteidigen, der angeblich ein weißes
Mädchen vergewaltigt hat. Tapfer versuchen Scout und ihr Bruder das
demokratische Gerechtigkeitsempfinden ihres Vaters zu unterstützen
und geraten dabei selbst in große Gefahr.
Meine Meinung
Die Geschichte wird
von Scout erzählt, die mir von Anfang an sypathisch war. Für ihr
alter, war sie schon ausgesprochen reif. Manchmal hatte ich, dass
Gefühl, dass Scout älter als 8 Jahre ist. Teilweise jedoch ließ es
den Roman etwas unecht wirken ließ.
Der Schreibstil war
insgesamt schön flüssig und angenehm zu lesen und dadurch, dass die
Geschichte von Scout erzählt wird, hatte man das Gefühl in der
Geschichte selbst Scout zu sein. Während man Scout durch ihr Leben
in Maycomb begleitet wird man mit den Themen Gerechtigkeit und
Rassismus konfrontiert. Dabei wird schnell deutlich, dass die Autorin
unterschiedliche Positionen aufzeigt, die auch hinterfragt werden.
Gleichzeitig wird dem Leser auch genug Freiraum gelassen, um sich
selbst eine Meinung über die Themen zu bilden. Auch merkt man, dass
die verschiedenen Charaktere gut durchdacht sind und verschiedene
Entwicklungen erleben. Dies fällt besonders bei Jem auf.
Es ist ein sehr
schönes Buch gewesen. Als ich das Buch bestellt hatte, hatte ich
erwartet, dass der Schreibstil schwieriger ist, als er in
Wirklichkeit ist. Man konnte das Buch schön flüssig lesen.
Das Buch behandelt
zwei wichtige Themen auf der Welt Gerechtigkeit und Rassismus. Auch
wenn die verschieden Figuren im Roman auf ihr eigenes Urteil kommen,
fand ich, dass die Autorin dem Leser immer noch die Freiheit gelassen
hat, selbst über diese Themen zu urteilen und zu entscheiden, was
ist gerecht und was nicht. Diese Freiheit wird vor allem dadurch
deutlich, dass Scout, die wir begleiten, sich selbst noch ein Urteil
über diese beiden Themen bilden muss.
Und genau das,
fasziniert mich an diesem Buch. Man muss sich selbst über vieles ein
Urteil bilden und fühlt sich sofort als die kleine 8 jährige Scout,
die zwar die Meinungen der verschiedenen Erwachsenen zu hören
bekommt, aber dennoch selbst urteilen muss.
Besonders hat mir
die Figur Atticus Finch - Scouts Vater- gefallen. Er war die
gerechteste Person, die ich bis jetzt kennenlernen durfte.
Ich kann jeden
dieses Buch nur ans Herz legen, die nach etwas suchen,die eine
tiefgründige Geschichte haben wollen.
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