Rezension: Harry Potter und das Verwunschene Kind
Titel: Harry
Potter und das verwunschene Kind
Autor: J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne
Verlag:
Carlsen
Seiten: 336
Preis: 19,99€ (gebunden),
14,99€ (Paperback), 8,99€ (Ebook)
ISBN: 978-3-551-55900-5
Es war nie leicht,
Harry Potter zu sein - und jetzt, als überarbeiteter Angestellter eines
Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben
nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder
einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie,
mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf
unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren
Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.
Als Harry Potter Fan, war es für mich nur eine Frage der
Zeit bis auch ich endlich den „achten“ Band der Reihe lese. Im Vorfeld hatte
ich schon gehört, dass dieses Buch nicht so gut sein soll, doch das was ich da
gelesen habe, hat mich noch mehr enttäuscht, als ich gedacht hatte…
Das Buch beginnt damit, dass Albus das erste Mal nach
Hogwarts fährt. Gerade am Anfang hatte ich wirklich wieder dieses Harry Potter Feeling
und ich habe es wirklich genossen das Buch zu lesen. Allerdings nahm meine
Begeisterung schnell ab, als die Story weiter voranschritt, denn sie beinhaltet
nicht nur einen Logikfehler, sondern mehrere und auch werden so ziemlich alle
Regeln der Harry Potter Welt ignoriert. Ehrlich gesagt habe ich mich mehrmals
gefragt, ob es keinem aufgefallen ist. Denn die Logikfehler waren teilweise
riesig. Das hat mir ehrlich gesagt den Spaß an dem ganzen Buch genommen.
Außerdem waren die Handlungsstränge teilweise an den Haaren herbeigeführt. Auch
war das Buch mir einen Ticken zu schnell erzählt, was aber wahrscheinlich daran
liegt, dass dies ja auch ein Theaterstück ist und diese ein ganz anderes
Erzähltempo haben, als ein normales Buch
Dazu kamen auch noch
die Charaktere, die mir vollkommen fremd waren. Harry Potter hat sich überhaupt
nicht so verhalten, wie ich es in Erinnerung hatte und sein Verhalten konnte
ich auch nicht mit seinem Charakter in Einklang bringen. Auch Professor
McGonagell verhielt sich vollkommend fremd und sie war gar nicht die, die ich
in den sieben Bänden davor kennengelernt habe. Dasselbe gilt auch für alle
anderen Charaktere, die man zuvor kennengelernt habe. Und das war wirklich das
enttäuschendste am ganzen Buch. Gerade bei Harry Potter finde ich die
Charaktere so einzigartig und bezaubernd, aber das was dieses Buch aus den
Charakteren gemacht hat, hat mich einfach nur wütend gemacht. So sind die
Charaktere einfach nicht.
Wie man schon merkt, hat mich dieses Buch mehr als
enttäuscht, dass einzige was ich dem Buch lassen muss, ist dass es sehr schön
gestaltet ist und optisch einfach ein Hingucker ist. Ich mochte diese Details
und auch das Cover sehr sehr gerne. Da hat man sich wirklich Mühe gegeben und
sich Gedanken gemacht. Auch denke ich, dass das Buch als Theaterstück besser
funktioniert, als in Buchform. Viele haben ja auch schon gesagt, dass das
Theaterstück um einiges besser ist, als das Buch.
Harry Potter und das verwunschene Kind, war einfach nur eine
Enttäuschung. Die Story war unlogisch und ignoriert sämtliche Regeln der Harry
Potter Welt. Auch die Charaktere waren vollkommen Fremde für mich und es waren
nicht die, die ich liebe. Auch als Harry Potter Fan, sollte man lieber das Geld
sparen und wenn sich das Stück als Theaterstück ansehen, da ich schon von
vielen gehört habe, dass es gut sein soll. Ich gebe dem Buch schweren Herzens 1
von 5 Sternen!




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