Rezension: Sword Art online Staffel 1
Sword Art online wird von A-1 Pictures produziert und hat
bis jetzt 3 Staffeln mit insgesamt 73 Episoden. Eine Episode dauert ca. 23
Minuten. Die ersten beiden Staffeln sind auf Netflix online. Die erste Staffel
besitzt 25 Folgen.
Die Handlung:
In der ersten Staffel von Sword Art online befinden wir uns
im Jahr 2022, wo das Online Rollenspiel Sword Art Online startet. Das Besondere
an diesem Spiel ist, dass der Spieler vollständig in die virtuelle Realität
eintaucht. Das ist jedoch nicht alles, sondern auch die Sinneswahrnehmungen
wurden nachgebildet, sodass der Spieler wirklich das Gefühl hat im Spiel zu
leben. Wir begleiten den Spieler Kazuto Kirigaya, der einer der glücklichen
ist, einer der Ersten sein zu dürfen, der das Spiel spielen darf. Unter dem
Namen Kirito loggt er sich in Sword Art online ein und beginnt das Spiel. Doch
anders als in anderen Videospielen, kann man sich nicht mehr ausloggen und wenn
man im Spiel stirbt, so stirbt man auch in der Realen Welt. Die einzige Chance
lebend wieder aus dem Spiel zu kommen, ist es das Spiel zu beenden und den
Endboss zu besiegen. Kirito macht sich daraufhin auf den Weg zum Endboss mit
dem Ziel das Spiel zu beenden. Auf seinem Weg trifft er auf die
unterschiedlichsten Personen, die alle anders mit der Situation umgehen…
Schon öfters hat mir Netflix die Serie vorgeschlagen und ich
fand auch immer, dass sie ganz interessant klang. Doch es hat eine Weile gebraucht
bis ich zu dem Anime gegriffen habe. Ich selbst weiß auch nicht so genau woran
das lag, aber ich habe sie definitiv zum richtigen Zeitpunkt gesehen, denn
Mitte August hatte ich so richtig Lust Sword Art online zu sehen und das habe
ich auch getan. Gerade die ersten Folgen haben mich in ihren Bann gezogen. Ich
mochte die Vorstellung, dass man in ein Online Game vollständig eintauchen
konnte und man praktisch in einer komplett anderen Welt war. Ich war neugierig
auf diese Welt und musste einfach Folge um Folge sehen und Kirito auf seinen
Weg begleiten.
In jeder Folge trifft Kirito auf die unterschiedlichsten
Charaktere an den unterschiedlichsten Orten und kein Charakter ist wie der
andere. Alle sind so unfassbar individuell und haben ihre ganz eigenen Probleme.
Besonders schön fand ich dabei, dass man in diesem Anime wirklich sah, dass die
Menschen alle ganz anders damit umgingen, dass sie in dieser virtuellen Welt
gefangen waren. Dieser Aspekt hat mich wirklich erschreckt und auch zum Nachdenken
gebracht. Schließlich schreitet die Technik immer weiter voran und ich finde es
ehrlich gesagt nicht abwegig, dass es irgendwann möglich ist, vollständig in
einer virtuellen Realität abzutauchen.
Gerade die erste Hälfte der Staffel hat mir unheimlich gut gefallen und
ich habe sie wirklich in einem Rutsch durchgesuchtet. Auch die Animationen
haben mir sehr gut gefallen. Allerdings ging für mich die Spannung und der
Charme der Serie mit der zweiten Hälfte etwas unter. Meiner Meinung nach, hat
der Anime dort seinen roten Faden etwas verloren und auch konnte man nicht
wirklich Spannung erzeugen. Auch hat sich der Anime da etwas gezogen und Kirito
hat mir nicht so wirklich gefallen. Er war mir an vielen Stellen eher mehr wie
ein Roboter, der jetzt zu funktionieren habe und nicht wie der Charakter, den
ich am Anfang der Staffel kennengelernt habe. Zwar war er am Ende der Staffel
wieder etwas lebendiger, aber so wirklich konnte mich das nicht überzeugen.
Ehrlich gesagt war ich dann auch froh, als ich die erste Staffel beendet habe,
denn der zweite Teil war einfach langweilig.
Sword Art online hat eine wirklich interessante Grundstory,
die ich von der Idee her genial finde. Gerade die erste Hälfte der ersten
Staffel schöpft diese geniale Idee vollständig aus und hat mir viele spannende
Momente gesichert. Leider baut die Staffel ab der Hälfte zunehmen ab und
verliert sich meiner Meinung nach etwas.
Wer Videospiele mag, sollte definitiv in Sword Art online hineinsehen.
Allerdings ist aber der Hälfte Durchhaltevermögen gefragt.




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