Rezension: What if we drown
Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich
Ein Neuanfang - das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie
nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor
der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British
Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie
gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive
Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse
der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete ...
Als ich gelesen hatte, dass der Ort der Handlung Vancouver
ist, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen musst. Wer mich schon
länger verfolgt, weiß, dass ich eine Schwäche für Bücher habe, die in Kanada
spielen! Ich liebe dieses Setting einfach und wurde von What if we Drown nicht
enttäuscht.
Hier begleitet wir Laurie, die zum Studieren nach Vancouver
zieht. Dort will sie nicht nur ihr Medizinstudium beginnen, sondern auch mit
dem Tod ihres Bruders. Dieser Verlust hat Laurie schwer getroffen, denn die
Geschwister standen sich sehr nahe. Aber in Vancouver scheint ihre
Vergangenheit sie einzuholen und Laurie muss lernen den Tod von Austin zu
verarbeiten.
Vom ersten Satz an, war ich gefangen in dieser wundervollen
Geschichte! Laurie war mir auf Anhieb sympathisch. Sofort habe ich bemerkt, wie
sehr sie ihren Bruder geliebt hat und wie hart für sie der Verlust war. Auch
die Zweifel, die sie während des Studiums zu Beginn hat, konnte ich sehr gut
nachvollziehen und machte sie ein Stück weit menschlicher. Ich selbst zweifle
auch meine Entscheidungen gerade am Anfang öfters an und konnte mich so
irgendwo mit ihr identifizieren. Aber auch Sam war mir von Anfang an
sympathisch. Er ist ein geduldiger und ruhiger Kerl, der Lauries Grenzen
akzeptiert und sie an keinen Punkt zu etwas überredet. Man merkt, dass seine
Vergangenheit ihn belastet und er versucht aus seinen Fehlern zu lernen. Eine
Eigenschaft, die ich sehr schätze. Die Beziehung zwischen Laurie und Sam war
auch sehr schön ausgearbeitet. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass
die beiden etwas überstürzen oder ihre Beziehung zu gehetzt wirkt. Auch wie die
beiden mit Konflikten umgegangen sind, hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil war auch super schön und so poetisch. Sarah
Prinz versteht es einfach mit Worten umzugehen. Für mich war der Schreibstil,
das was dieses Buch besonders gemacht hat und ich liebe es einfach. Definitiv
werde ich mehr aus der Feder dieser Autorin lesen!
Wer nach einem schönen und emotionalen New Adult Buch mit einem zauberhaften Schreibstil sucht, findet das alles in What if we drown! Das Buch hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert und ich werde definitiv den zweiten Band der Reihe lesen! Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!




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