Rezension: Göttlich verdammt

Titel: Göttlich verdammt
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Dressler
Seiten: 496
Preis: 19,95€ (gebundene Ausgabe); 12,00€ (Kunststoff-Einband); 8,99€ (ePUB)
ISBN: 978-3-7915-2625-6




Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben … Der ultimative Roman für alle "Biss"- und "Panem"-Fans - mit dem hinreißenden Sehnsuchtspaar: Helen und Lucas. Eine Highschool-Romanze mit Elementen aus der griechischen Mythologie.



Göttlich verdammt habe ich schon einmal vor ein paar Jahren gelesen und fand es damals echt gut. Jedoch konnte ich mich nicht mehr so genau daran erinnern, was passiert war, sodass ich beschlossen hatte den ersten Band noch einmal zu rereaden.  In göttlich verdammt begleiten wir Helen, die mit ihren Vater auf Nantucket lebt. Ihre Mutter hatte sie und ihren Vater verlassen, als Helen noch ein Baby war. Die Sommerferien sind gerade zu Ende und für Helen und ihre beste Freundin Claire beginnt ein neues Schuljahr. Doch dieses soll für Helen anders werden, als die vorherigen. Schließlich ist eine neue Familie auf die Insel gezogen und Helen kann die Delos Kinder vom ersten Moment an nicht leiden. Doch das Schicksal hat beschlossen, dass sich Helens Leben und das Leben der Delos kreuzen sollen. Beide Familien stammen von Halbgöttern ab und müssen sich deshalb bekämpfen, bis der eine stirbt.
An sich klingt die Story sehr spannend und verspricht sehr viele actionreiche Szenen. Jedoch habe ich schnell bemerkt, dass dieses Buch sich an etwas jüngere Leser richtet und war dann doch nicht so brutal, wie ich es gerne gehabt hätte. Wer dieses Buch liest, sollte keine brutalen Szenen erwarten und auch die Action lässt an manchen Stellen zu wünschen übrig. Es gab durchaus viele spannende Momente und Szenen, die ich wirklich gerne gelesen habe, aber es gab auch genauso viele Stellen, an der die Handlung nur sehr schleppend voran ging und das Buch in die Länge gezogen hatte. Das Buch hatte seine Höhen und Tiefen, aber im großen und Ganzen mochte ich die Story sehr gerne.
Helen war mir am Anfang sehr sympathisch und ich mochte es zu verfolgen, wie sie anfänglich auf die neue Situation reagierte. Doch bei ihr habe ich eine Charakterentwicklung vermisst. Sie bleibt mir stellenweise einfach zu naiv und manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie den ernst der Lage nicht begriffen hat. Gerade gegen Ende der Geschichte, hätte ich sie mehrmals schütteln können. Hier hoffe ich einfach, dass Helen diese Naivität in den nächsten Bänden ablegt. Ansonsten wird sie mich früher oder später nur nerven.
Die Beziehung zu Lucas ging mir am Anfang viel zu schnell. Gefühlt haben sich die Beiden auf der einen Seite gehasst und auf der nächsten konnten sie nicht mehr ohne den anderen in einen Raum sein. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die beiden ein bisschen mehr Zeit gehabt hätten sich kennenzulernen. Auch bei der Beziehung merkt man, dass das Buch sich eher an jüngere Leser gerichtet ist, denn außer Händchenhalten passiert nicht wirklich viel. Für mich war das etwas befremdlich, denn irgendwie ist das nicht alles, was Sechzehnjährige tun.  Trotzdem gab es ein paar süße Momente zwischen den beiden und man verfolgt gerne die Entwicklung ihrer Beziehung.
Der Schreibstil ließ sich sehr flüssig lesen. Er war sehr einfach gehalten, wodurch meiner Meinung nach, ab und zu Mal die Tiefe der Geschichte verloren ging. Dadurch hat leider die Geschichte etwas platt gewirkt, dafür kam man aber sehr gut durch die Geschichte.


Göttlich verdammt ist gerade für jüngere Leser ein spannendes Buch, welches eine schöne und spannende Story hat. Ich habe allerdings bemerkt, dass ich aus dieser Trilogie herausgewachsen bin und mich einige Kleinigkeiten stören. Dennoch werde ich die Triolgie fortsetzen mit dem Wissen, dass sich diese Reihe an ein jüngeres Publikum richtet.
Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne!
★★★

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