Rezension: Auf immer gejagt
Autor: Erin Summerill
Verlag: Carlsen
Seiten: 416
Preis: 19,99€ (gebundene Ausgabe); 8,99€ (Taschenbuch, Ebook)
ISBN: 978-3-551-58353-6
Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache.
Auf immer gejagt lag schon eine ganze Weile auf dem Stapel ungelesener Bücher. Ich hatte es mir damals gekauft, da ich den Klappentext sehr ansprechend fand. In dem Buch begleiten wir Tessa, deren Vater ermordert ist und nun eine Außenseiterin in ihrem Dorf ist. Doch durch einen Auftrag des Königs, hat sie die Chance auf ein sicheres Leben. Doch dafür muss sie ihren ehemals besten Freund Cohen an den König ausliefern, was Tessa in einen Zwiespalt bringt.
Die Story der Geschichte begann wirklich spannend. Man wurde direkt mitten in die Geschichte hineingeworfen und die anfänglichen Züge der Welt haben mir sehr gut gefallen. Ich war gespannt auf die Geschichte und habe direkt weitergelesen. In der Hoffnung, dass ich mehr von der Welt erfahre und von der Magie, die es dort gibt. Doch leider wurde ich enttäuscht. Im gesamten Buch blieb das World building eher flach. Ab und zu mal wurde etwas angerissen, aber nie weiter verfolgt. Das hat dazu geführt, dass ich die Welt sehr oberflächlich fand und mir oftmals die Tiefe gefehlt hat. Stellenweise haben mir auch einfach Informationen gefehlt, um das Verhalten der Charaktere oder deren Handlungen zu verstehen. Dabei war die Welt am Anfang sehr vielversprechend.
Mit der Handlung verhielt es sich leider ähnlich. Anfangs war sie echt stark und ich war neugierig auf den Verlauf. Doch irgendwie sind die Charaktere nur gereist und es war schnell offensichtlich wohin das ganze führt. Die Handlung war doch recht flach und hier hätte ich mir wirklich mehr Verstrickungen gewünscht.
Auch konnten mich Tessa und Cohen nicht wirklich überzeugen. Tessa hing mir viel zu sehr an Cohen und hat sich oftals wie eine verliebte 14 Jährige benommen, die in dieser Welt gar nicht aufgewachsen war. Mir hing sie viel zu sehr in der Vergangenheit und hatte fast nur psotive Eigenschaften. Auch konnte sie am Ende der Geschichte Dinge tun, die vom Zeitlichen her, gar nicht hätte können.
Cohen empfand ich als einen sehr verschlossenen Charakter von dem man sehr wenig Gedanken mitbekam. Wenn man dann doch mal seine Gedanken erfuhren, waren diese nur in Bezug auf Tessa, was im ersten Moment nicht schlimm ist, doch im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass er ihr irgendwie nur hinterher gerannt ist. So wirklich konnte ich keinen der Charaktere etwas abgewinnen.
Auch den Schreibstil fand ich nicht überragend. So wie auch schon die Handlung war er sehr flach. Man konnte ihn zwar gut lesen, aber mir hat er nicht gefallen.
Auf immer gejagt konnte mich leider so gar nicht überzeugen. Obwohl der Anfang echt viel versprochen hatte, war das ganze eher ein Griff ins Klo. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen und kann auch keinem das Buch empfehlen. Ich vergebe dem Buch 1 von 5 Sternen!
★



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