Rezension: True Kisses

 





Chitose ist bei allen beliebt, allerdings nicht wirklich sie, sondern nur ihre Maske. Denn Chitose verstellt sich, damit andere sie mögen…







Zugeben True Kisses habe ich mir hauptsächlich wegen dem wunderschönen Cover gekauft. Es war ein verdammter Coverkauf, denn sind wir mal ehrlich der Klappentext sagt nicht viel über die Story aus.


Allerdings hatte ich mal wieder ein richtiges Gespür gehabt und habe einen tollen Manga gekauft, der mich wirklich begeistern konnte. In True Kisses begleiten wie Chitose, die ihren Mitmenschen gegenüber eine Maske aufsetzt, damit sie von allen gemocht wird. Dabei verdrängt sie immer wieder ihren eigenen Bedürfnissen und Gefühle. Ihre eigenen Wünsche stellt sie immer hinten an, wodurch sie auch unzufrieden mit ihrem Leben ist. Dieses Verhalten ist in Japan nicht unüblich, denn wie auch zum Schluss im Manga erklärt wird, steht bei den Japanern das Wohlergehen an erster Stelle, sodass wir in dieser Story einen wunderbaren Einblick in die japanische Gesellschaft bekommen.


Gerade dieser Aspekt hat mich sehr fasziniert und macht diese Geschichte zu etwas wunderbaren. Gleich zu Beginn der Geschichte trifft Chitose auf den Jungen Itsuki, der sofort erkennt, dass Chitose eine Maske trägt und nicht sie selbst ist. Itsuki ermutigt Chitose mal etwas nur für sich tun und lädt sie deshalb ein ihn einen Tag in der Kunstschule zu begleiten. Chitose ist begeistert von dem Unterricht und beschließt sich dort auch anzumelden, um durch die Kunst sich selbst kennenzulernen.


Der erste Band von True Kisses konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Ich mochte Chitose und Itsuki. Beides sind Charaktere die wunderbar ausgearbeitet sind und Tiefe haben. Auch mochte ich die Interaktion zwischen den beiden sehr gerne. Dazu kam noch der Aspekt mit der Kunst. Ich bin was das angeht nicht sonderlich begabt, habe aber immer den Kunstunterricht in der Schule genossen und fand es sehr interessant darüber zu lesen.


Der Zeichenstil war wunderschön! Die Linien sind recht klar gestaltet, während die Hintergründe einfach gehalten sind. Wenn es aber Kunstwerke gezeigt werden, glänzen die Bilder mit Details und stechen so hervor, was ich besonders gelungen finde. 




Der erste Band dieser Reihe konnte mich vollkommen überzeugen. Man hat hier eine ruhigere Story mit sympathischen Charakteren und einem tollen Thema. Zudem wird man immer wieder von wunderschönen Panels verzaubert. Für mich steht fest, dass dies der Auftakt einer wundervollen Shojo Reihe ist, die ich definitiv weiterlesen werde. 




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