Rezension: Coldworth City
Autor: Mona Kasten
Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 320
Preis: 12,99€ (Taschenbuch)
Klappentext:
Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen
Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht,
denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten
verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu
bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis
der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit
ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens
vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung
gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch
die ganze Welt ins Chaos stürzen kann.
Meine Meinung:
Schreibstil:
Das Buch ist diesmal aus der personalen Erzählerperspektive erzählt. Auch hier war der Schreibstil schön flüssig und leicht zu lesen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass Mona aus der personalen Erzählperspektive nicht so gut schreiben kann, wie aus der ich- Erzählperspektive. Dennoch fand ich die Erzählerperspektive für dieses Buch perfekt, denn so sind die Sichtwechsel zwischen den Personen schön flüssig und stören auch nicht den Lesefluss.
Story:
Die Story hat etwas Superheldenmäßiges. Raven ist vor drei Jahren vor einer Organisation namens AID geflohen und lebt nun zusammen mit ihrem Bruder Knox in einer kleinen Wohnung in einem etwas fragwürdigen Stadtteil von Coldworth City. Eines Tages trifft sie auf den geheimnisvollen Wade, der wie sie auch ein Mutant ist. Dieser macht ihr dann ein Angebot, dass sie mehr oder weniger freiwillig annimmt.
Durch dieses Angebot ist Raven plötzlich Mitglied einer Art Rebellen Organisation namens "der Untergrund"
Zum Beginn der Story ist alles sehr ruhig und man hat nicht wirklich Spannung, aber es ist dennoch interessant zu lesen, da man mit jeder Seite mehr über die AID, der Untergrund und über die Mutanten erfährt.
Auch täuscht diese anfängliche Ruhe, denn zum Ende hin wird es wirklich spannend. Ich habe bis zum Ende hin mit Raven und Wade mitgefiebert und konnte das Buch auch nicht aus der Hand legen.
Es war insgesamt eine sehr schöne Story, die von der Idee her auf jeden Fall etwas ist, was ich so zuvor noch nie gelesen habe und ich fand sie einfach wunderbar.
Charaktere:
Raven ist eine unabhängige und starke Person, die aber auch sehr stolz und hochmütig ist. Das betrifft besonders auf ihre Fähigkeiten zu, die sie besitzt. Das ließ sie auch manchmal etwas arrogant wirken. Dennoch mochte ich sie, denn sie gab nie auf und würde alles tun, um ihren Bruder zu beschützen. Ich fand diese sehr innige Bindung zwischen Knox und Raven sehr sehr schön und man hat jedes Mal bemerkt, wie nahe sich die beiden stehen.
Auch war es sehr schön zu lesen wie Raven nach und nach Wade vertraut.denn Raven ist auch eine sehr misstrauische Person und diese Entwicklung mitzuverfolgen war echt angenehm zwischen den Kampf zwischen Gut und Böse.
Wade hingegen ist ein sehr geheimnisvoller und verschlossener Charakter. Man erfährt am Anfang recht wenig von ihm, man merkt aber, dass er sich Raven nach und nach öffnet und man erfährt stückchenweise immer mehr von ihm. Man merkt deutlich, dass in seiner Vergangenheit etwas schreckliches widerfahren ist und diese ihn geprägt hat. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass Wade sehr einsam ist und sich nach jemanden sehnt, der ihn versteht und den er vertrauen kann.
Wade ist definitiv der komplexeste Charakter in der Geschichte.
Ravens kleiner Bruder Knox ist hingegen kein Mutant, sondern ein normaler Mensch. Dadurch fühlt er sich oft ausgeschlossen und man merkt auch, dass er einsam ist und gerne irgendwo dazugehören will. Im Untergrund ist er ein Außenseiter und man merkt, dass er sich damit nicht wirklich wohlfühlt. Zwar hat er eine innige Bindung zu Raven, aber es setzt ihm auch hier zu, dass Raven ein Mutant ist und er nicht.
Ich mochte alle drei Charaktere sehr sehr gerne, da sie sehr unterschiedlich waren und sich irgendwie perfekt ergänzt haben. Alle waren mir sympathisch und ich habe sie alle geliebt.
Fazit:
Coldworth Ciyt ist ein Buch für Superhelden Fans und die, die es noch werden wollen. Die Charaktere sind super komplex und auch irgendwie originell. Ich liebe dieses Buch und kann es nur jeden ans Herz legen.
Bewertung:
★★★★★/★★★★★
Keine Kommentare:
Dieser Blog ist mit Blogspot, einem Googleprodukt, erstellt und wird von Google gehostet.
Es gelten die Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen für Googleprodukte
Durch das Schreiben eines Kommentars erklären Sie sich bereit, dass personenbezogenen Daten im Rahmen des berechtigten Interesses gespeichert werden.