Rezension: Falling into us
Autor: Jasinder Wildner
Verlag: mtb
Seiten: 400
Klappentext:
Eigentlich hatte Jason damals mit Nell ausgehen wollen. Doch zu diesem
Date ist es nie gekommen. Stattdessen fand er sich in Gesellschaft mit
ihrer besten Freundin Becca wieder. Nie hätte er geahnt, dass dieser
eine Abend der Beginn einer lebenslangen Reise an ihrer Seite sein
würde. Einer Reise voller Tragödien und Triumphe, voller Trauer und
Liebe. Kann sich Jason dieser wundervollen Frau als würdig erweisen?
Meine Meinung:
Der Schreibstil:
Zwar war dieser Schreibstil leicht und flüssig, konnte aber Emotionen nicht wirklich herüber bringen. Auch fand ich ihn sehr oberflächlich und ging nicht wirklich in die Tiefe, was mich doch schon sehr gestört hat. Auch waren die Sichtwechsel sehr ungünstig, sodass mir das Lesen oft keinen Spaß gemacht hatte.
Story:
Man begleitet Jason und Rebecca in ihrem Leben. Man beginnt bei der Highschool bis zur Familiengründung. Dabei springen die Kapitel von Ereignis zu Ereignis, was mich relativ gestört hatte. Den dabei werden wichtige Ereignisse wie z.B. der Abschlussball nur am Rande (wenn überhaupt erwähnt). Dabei sind oft solche Ereignisse die schönsten und gefühlvollsten für mich als Leser. Stattdessen waren die Szenen nur von Gesprächen zwischen Rebecca und Jason geprägt. Zudem haben sie rumgemacht wie die Kaninchen, was ich relativ schade fand, da diese Story sicherlich Potenzial hätte. Dieses wurde aber durch diese sprunghaften Kapitel einfach vernichtet. Zwar wurden auch viele ernsthafte Themen in den Gesprächen zwischen Jason und Rebecca angesprochen, aber diese waren alle nur oberflächlich und haben nie wirklich die Tiefe gefunden. Zudem waren es zu viele ernsthafte Themen, damit ich wenigstens irgendeins ernstnehmen konnte.
Hier war diese Fülle einfach nur vollkommen verkehrt. Wenigstens gab es in dieser Geschichte immer einen roten Faden, den man klar erkennen konnte, obwohl es so viele nebensächliche Dinge angesprochen wurden.
Charaktere:
Auch mit den Charakteren wurde ich nicht warm. Rebeccas Familie und auch Jasons haben auf mich sehr gewollt gewirkt und dadurch waren sie einfach nicht echt, sondern Kunstfiguren. Ich konnte mich auch mit keinen der Charaktere der Charaktere identifizieren, denn keiner ging in die Tiefe. Jason war der typische Footballspieler, der ein ziemlich schlaues Köpfchen ist, während Rebbecca, das schüchterne, schlaue Mädchen von nebenan ist. Das war es auch schon. Ich fand es sehr schade, dass die Autorin die Charaktere nicht weiter die Charaktere ausgearbeitet hattet.
Fazit:
Das Buch ist oberflächlich und wirkt auf vielen Stellen gewollt und war dadurch auch mehr langweilig, als alles andere.
Bewertung:
★/★★★★★
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