Rezension: Silber das zweite Buch der Träume
Verlag: Fischer Fjb
Seiten: 416
Preis: 19,99€ (gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Das zweite Buch der Träume ist die fulminante, spannende Fortsetzung der SILBER-Trilogie.
Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?
Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben sowohl tagsüber als auch nachts...
Meine Meinung:
Gleich nachdem ich den ersten Band der Silber Trilogie gelesen habe, habe ich mir gleich den zweiten Band geschnappt und war ziemlich enttäuscht.
Der Schreibstil:
Wie auch schon beim ersten Band, war der Schreibstil eigentlich ganz flüssig. Allerdings haben mich wieder die Klammern gestört und dieses zwanghafte lustig sein, was sich zum Glück im Laufe des Buches etwas gelegt habe. Jedoch gab es jetzt Fußnoten, die mich sehr im Lesefluss gestört haben und ich bin ehrlich gesagt kein Fan von Kerstin Giers Schreibstil, da die Klammern und Fußnoten einfach unnötig waren und mehr den Lesefluss gestört haben, als alles andere.
Die Story:
Auch die Story hat mich etwas enttäuscht. In diesem Buch hat mich sich vermehrt auf die Traumwelt konzentriert, was an sich nicht schlimm war. Allerdings gab es keine Handlung auf den ersten 200 bis 300 Seiten. Erst dann habe ich überhaupt eine Handlung gefunden, die einen roten Faden hatte und auch ansatzweise etwas mit dem ersten Band zu tun hatte. Ich fand das ziemlich schade fand und machte das Buch auch ziemlich langweilig. Auch fand ich die Entwicklung zwischen Henry und Liv irgendwie komisch und ich wusste einfach nicht, was das jetzt sollte. Auch finde ich, dass dieses Gossip girl mäßige immer noch keinen Sinn macht. Ich weiß einfach nicht, wie der Blog der Handlung vorantreibt.
Wenigstens hat man in diesem Buch die Traumwelt näher kennengelernt, die wirklich gut ausgearbeitet ist und sie war einfach nur toll. Es hat wirklich viel Spaß gemacht mehr über die Traumwelt zu erfahren.
Die Charaktere:
Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich nicht wirklich eine Entwicklung gesehen habe. Grayson und Liv freunden sich immer mehr an und man merkt, dass sie wirklich gute Freunde im Laufe des Buches wurden. Henry tut immer noch so geheimnisvoll und verschließt sich immer mehr vor Liv, aber irgendwie stört es Liv am Anfang und plötzlich war es gar kein Thema mehr. Ich konnte das nicht richtig nachvollziehen und habe auch keine Ahnung, was dass sollte. Was ich wiederherum gut fand, was dass man in diesem Buch sehr deutlich gemerkt hat, wie gut die Beziehung zwischen Mia und Liv war. Man merkt, dass die Schwestern eine echt gute Beziehung haben. Ich mochte es sehr, wie sich Liv um Mia gesorgt hatte.
Auch fand ich es gut, wie sich Arthur entwickelt hat. Er hat für mich eine wirkliche Entwicklung hingelegt. Auch wenn man sie nicht wirklich gut heißen konnte.
Fazit:
Leider ist dieser Teil deutlich schwächer als der erste. Ich mochte die Idee echt gerne, aber was Kerstin Gier im zweiten Band daraus gemacht hatte, war ich wirklich enttäuscht. Die Story ging erst auf den letzten 100 Seiten los und davor gab es für mich im Buch keinen wirklichen roten Faden.
Bewertung:
🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

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