Rezension: Tribute von Panem Tödliche Spiele
Verlag: Oetinger Verlag
Seiten: 415
Preis: 18,95€ (gebundene Ausgabe)
Klappentext:
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim
gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie
sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem
– in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben
zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben!
Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die
Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Sie beide wissen, dass
es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu
kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Sind seine Gefühle ihr
gegenüber vielleicht doch nicht nur gespielt, um das Publikum vor den
Bildschirmen für sich einzunehmen? Katniss weiß nicht mehr, was sie
glauben darf – und vor allem nicht, was sie selbst empfindet….
Meine Meinung:
Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist hochgradig spannend und dass hat einem als Leser unglaublich gepackt, sodass man an diesem Buch hing bis man es durchgelesen hat. Man hat sich auch nur auf die wesentlichen Details beschränkt, sodass man keine langen Beschreibungen im Buch vorfindet, was nochmal die Spannung steigert. Damit hat dieser Schreibstil was unglaublich fesselndes und man hat einen unglaublich rasanten Lesefluss.
Die Story:
Katniss Everdeen lebt in Panem, das Land was durch die Zerstörung von Nordamerika hervorging. Dort finden jährlich die sogenannten Hungerspiele, bei denen jeweils 12 Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 18 Jahren teilnehmen müssen. Als das Los auf Katniss Schwester Primrose fällt, meldet sich Katniss als freiwillige und muss zusammen mit Peeta Mellark in die Arena und dort um ihr überleben zu kämpfen.
Mit Panem hat man eine unglaublich gut ausgearbeitete Welt in der alles schlüssig und stimmig ist. Allerdings erinnern mich die Hungerspiele an sehr moderne Gladiatorenkämpfe und so konnte ich den Hype um die Bücher nicht ganz nachvollziehen, denn ich hatte oft gehört, dass diese Bücher etwas komplett neues einem boten. Auch mochte ich, dass die Spannung von Anfang an sehr sehr hoch war und kam abflaute. Jedoch hat es mich gestört, dass man nicht wirklich Angst um die Protagonisten hatte, wenn diese in kurz vor dem Tod standen. Irgendwie wusste man immer, dass die Protagonistin weiterleben würde, da hat man meiner Meinung nicht wirklich die Atmosphäre geschaffen, dass man wirklich Angst bekam. Ich fand das sehr schade, denn durch diese fehlende Angst, wurde einem etwas die Spannung genommen, denn man wusste so schon vorher, wer die Arena als Sieger verlassen würde. Auch fand ich die Liebesgeschichte nicht wirklich authentisch herüber. Ich fand, dass Katniss Gefühle nicht wirklich als Liebe übermittelt wurde, sondern eher war es für mich starke Sympathie. Das fand ich auch sehr schade, da für mich so diese Liebesgeschichte nicht wirklich vorhanden war.
Die Charaktere:
Wenn man Katniss kennen lernt, merkt man schnell, dass sie sehr eigenwillig und stur ist. Sie lässt sich von niemanden etwas vorschreiben und mit ihrem Temperament kann man sie auch sehr schnell reizen. In der Arena selbst merkt man, dass sie auch sehr klug ist und weiß wie man überleben kann. Mir war Katniss irgendwie sympathisch, obwohl man sehr viele negative Eigenschaften von ihr kennenlernt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie ihr eigenes Leben opfert, um das ihrer Schwester zu retten und sie mutig genug ist, ihr Ding durchzuziehen.
Peete hingegen ist das komplette Gegenteil zu Katniss. Für meinen Geschmack war er etwas zu gefühlsvoll, als er in der Arena war und es darum ging zu überleben. Allerdings hat man auch bemerkt, dass er sehr schlau war und gut auf andere Personen einreden konnte. Diese Stärke hat er auch eingesetzt und das auch ziemlich gut. Allerdings fand ich, dass er für sein Alter etwas zu naiv und kindlich wirkte. Auf mich wirkte er nicht wie ein Junger Teenager.
Dann hätten wir noch Gale, der zwar nicht viel im Buch vorkommt und man das meiste durch Katniss Gedanken erfährt, wirkt er sehr geheimnisvoll. Er ist Katniss Jagdgefährte und bester Freund. Als bester Freund hat er auch Katniss versprochen sich um ihre Familie zu kümmern, während sie in der Arena war. Gale scheint mir ein sehr netter Typ zu sein und ich hoffe, dass ich ihn in den nächsten Bänden näher kennenlernen darf.
Fazit:
Ein wirklich atemberaubendes Buch, was jedoch ein zwei kleine Schwächen hatte, die sich leider negativ auf die Spannung auswirken.
Bewertung:
★★★★/★★★★★
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