Rezension: Nichts ist Gut. Ohne dich.

 
Rezensionsexemplar
Titel: Nichts ist Gut. Ohne dich.
Autor: Lea Coplin
Verlag: dtv
Seiten:  352
Preis: 10,95€ (Taschenbuch); 8,99€ (Ebook)
ISBN: 978-3-423-71778-6



Sechs Jahre lang haben sich Jana und Leander nicht gesehen. Als Kinder waren sie unzertrennlich – bis zu diesem einen, verhängnisvollen Abend im August, als Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben kam. Leander fuhr den Wagen. Und verschwand danach aus Janas Leben. Kein Wort haben sie seitdem gewechselt, wissen nichts mehr voneinander. Und jetzt steht er plötzlich vor ihr. Mit seinen hellblauen Augen. Und die Anziehungskraft ist so viel größer als Jana wahrhaben will. Sechs Jahre hat sie versucht, ihn zu hassen. Und nun ist er da, aus einem wirklich guten Grund: Er ist hier, damit sie ihn rettet. Nur weiß er das selbst noch nicht.




Nichts ist gut. Ohne dich. Erzählt die Liebesgeschichte von Leander und Jana. Sie kennen sich schon aus Kindertagen und waren früher die besten Freunde gewesen. Als Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, verlieren sie sich aus den Augen. Jana gibt Leander die Schuld an Tims Tod, denn dieser hat den Wagen gefahren.
Sechs Jahre sind nach diesem schrecklichen Ereignis vergangen und inzwischen ist Jana mit der Schule fertig und jobbt in einer örtlichen Buchhandlung. An einem Julinachmittag taucht plötzlich Leander in der Buchhandlung auf und stellt Janas Leben auf den Kopf. Jana fühlt sich zu Leander magisch hingezogen und eigentlich sollte sie ihn hassen, aber da sind in Jana noch andere Gefühle, die sie nicht einfach ignorieren kann.

Schon von der ersten Seite an, war ich von diesem Buch gefesselt. Jana war mir von Anfang an sympathisch und ich mochte es, dass sie in einer Buchhandlung arbeitet. 
Die Story nimmt sofort Fahrt auf, als Leander den Laden betritt und hat mich an das Buch gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es zwischen Leander und Jana weitergeht, denn es war von Anfang an deutlich, dass Jana ihn nicht hassen konnte. Man konnte deutlich spüren, wie sehr sie ihren Freund in den letzten sechs Jahren vermisst hatte und unbedingt herausfinden wollte, wer er nun jetzt war. 
Leander hat der Autounfall sehr mitgenommen und man spürt deutlich, wie sehr er darunter leidet. Dazu kommt noch seine Familiensituation, die nicht gerade einfach ist.

Ich mochte die Story sehr gerne, sie war spannend und gefühlvoll. Es wurde nichts überstürzt und die Charaktere hatten die nötige Zeit sich zu entwickeln und sich ihren Gefühlen bewusst zu werden. Dabei gab es in dem Buch keine einzige Länger, was ich auch sehr positiv fand. Allerdings fand ich die Auflösung von dem Autounfall etwas zu schwammig und ich hätte mir gewünscht, dass mehr auf die Beziehung von Leander und Jana zu Tim eingegangen wird. Hier blieb die Geschichte sehr oberflächlich und ich hätte mir da mehr Tiefe gewünscht.

Die Charaktere waren mir beide sehr sympathisch. Ich mochte Jana und ihre selbstbewusste Art. Sie sagt die Dinge direkt heraus und ist ehrlich zu ihren Mitmenschen. Dabei hat sie aber auch ihre Ecken und Kanten, sodass sie Fehler macht, an denen sie wächst. Leander hat es in seinem Leben nicht leicht und mir scheint es, als würde ein Schicksalsschlag nach dem anderen ihn treffen. Man merkt deutlich wie einsam er ist und er sich nicht sehnlicheres als Nähe wünscht.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Er war treffend und hat die Gefühle der Charaktere gut eingefallen. 


Nichts ist Gut. Ohne dich. Erzählt gefühlvoll eine spannende Liebesgeschichte, die mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. Die Story ist gelungen. Auch wenn ich mir bei dem Autounfall mehr Tiefe gewünscht hätte. Ich vergebe 4 von 5 Sternen!  An dieser Stelle vielen Dank an dtv für das Rezensionsexemplar!

★★★★


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