Rezension: Uns Trennen Welten
Titel: Uns trennen Welten
Autor: Miso Umeda
Verlag: Egmont
Seiten: 226
Preis: 8,50€ (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-7704-2670-6
Owada ist
ein Durchschnittstyp und gehört nicht gerade zu den auffälligsten Schülern –
ganz im Gegensatz zu seinem schönen aber unnahbaren Klassenkameraden Kato.
Owada ist überzeugt, dass der „Schulprinz“ noch nicht einmal seinen Namen
kennt, doch als es eines Tages zum Gespräch unter vier Augen kommt, entdeckt er
eine ganz neue Seite an Kato, der ihn mehr und mehr fasziniert.
In uns trennen Welten begleiten wir Owada, der in der Schule eher zum Durchschnitt zählt. Er ist sich der Schulhierachie bewusst und weiß, dass er eigentlich keine Chance bei den beliebten Schülern hat. Trotzdem ist er auf seinen Mitschüler Kato neugierig und versucht sich mit ihm anzufreunden. Als Beide nach dem Unterricht für den Putzdienst eingeteilt werden, kann Owada Kato in ein Gespräch verwickeln. Danach sucht Owada immer wieder Katos Nähe und lernt so den Jungen immer näher kennen. Allerdings gehört Kato zu den beliebten Schülern und hat einen ganz anderen Freundeskreis als Owada, was die Sache ziemlich erschwert.
Ich mochte die Handlung des Mangas sehr gerne. Er ist ruhig und an
sehr vielen Stellen witzig. Owada hat eine ziemliche tollpatschige Art, die viele
Situationen sehr komisch werden lässt, sodass ich nicht anders konnte als zu
lachen. Die Story zeigt, dass die Menschen nur eine Fassade oder nur einen Teil
ihrer Persönlichkeit in der Öffentlichkeit zeigen und dahinter sich komplett
andere Menschen verstecken können. Besonders durch Katos Vergangenheit hat der
Manga eine schöne Tiefe erlangt, die ich bei manchen anderen Einzelbänden
manchmal vermisse. Den Manga habe ich an einem Abend durchgelesen und er hat
mir einen schönen Leseabend beschert.
Kato und Owada waren mir von Anfang an sympathisch. Mit Owada haben wir einen ziemlich tollpatschigen Protagonisten, der oftmals sehr unsicher ist und wenig Selbstvertrauen hat. Wie schon erwähnt, bringt er sich öfters in witzige Situationen, die einen einfach nur Schmunzeln lassen. Kato hingegen ist eher ruhig und spricht wenig. Immer mal wieder erzählt er bruchstückhaft etwas aus seinem Leben und so lernt man ihn langsam kennen, was mir sehr gefallen hat.
Owada und Kato lassen sich sehr viel Zeit, um zueinander zu finden und explizite Sexszenen gibt es nur kurz am Ende. Den Zeichenstil mochte ich, aber da gibt es definitiv schönere.
Uns trennen Welten ist ein schöner Boys Love Einzelband, der einem einen schönen Leseabend beschert. Wer auf der Suche nach einem ruhigen Boys Love Titel für zwischendurch ist, wird mit diesem Manga sicherlich glücklich werden. Ich gebe dem Manga 4 von 5 Sternen.
★★★★




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